Workshop
Stadtgeschichten: Steingewordene Er- oder Entinnerung?

In diesem interaktiven Workshop erkunden wir, wie urbane Architektur als Medium für Erinnerung und Vergessen dient. Wir erkunden, wie Gebäude und Denkmäler Geschichten bewahren oder auslöschen. Wie können Gebäude oder Denkmäler Geschichten bewahren oder auslöschen? Was erzählt Architektur und was verdeckt sie? Für wen ermöglicht Architektur Zugang und wer wird ausgeschlossen?

Gemeinsam wollen wir die sozialen und politischen Kräfte erfassen und diskutieren, die diese Prozesse beeinflusst haben. Wir wollen mit Euch Architektur entdecken, die Intention von Architektur befragen, ihre Wirkung und ihre Mächtigkeit.

Wir möchten dazu anregen, die narrativen Schichtungen des zu-Stein-gewordenen Urbanen zu erkunden, neu zu interpretieren und eigene Ansätze für eine plurale Erinnerungskultur zu formulieren, um die komplexen Beziehungen zwischen Stadtgeschichte und Unterdrückungs- und Repräsentationsgeschichte herauszufordern, zu unterlaufen oder zu verändern.

Der Workshop wird von den CPPD-Mitgliedern Noa K. Ha und Jan Bodenstein angeleitet und findet im Rahmen des Europäischen Kongresses „Memory Matters“ und in Kooperation mit der Tangente St. Pölten – Festival für Gegenwartskultur statt.

Ort: Festivalzentrum Tangente St. Pölten, Linzer Straße 16 und 18
Zeit: 13:00 – 17:00 Uhr

Der Workshop ist kostenfrei.

Es wird um eine Anmeldung gebeten – mit Betreff „Stadtgeschichten“ unter:
vermittlung@tangente-st-poelten.at 

 

Link zum Workshop

Photo: Felix Kubitza, ©2024

02. Juni 2024


Tangente | St. Pölten