






















Das Dynamic Memory Lab ist das zentrale innovative Ausstellungsformat der CPPD und wurde seit 2023 als eigenständiger Programmbereich etabliert. Es begreift Erinnerungskultur als lebendigen, wandelbaren Prozess und reagiert auf die Dynamik und spezifischen Bedarfe zeitgenössischer Erinnerungskulturen im 21. Jahrhundert.
In variierenden Kooperationen erarbeitet die CPPD mit dem Dynamic Memory Lab ein temporäres Ausstellungsmodul, das verschiedene Dimensionen pluraler Erinnerungskulturen sichtbar macht. Einem offenen Laborcharakter folgend entwickelt das Dynamic Memory Lab seine Inhalte explorativ und reagiert als räumliche Intervention auf die Dynamik von Erinnerungskulturen. Das Projekt ist prozessgeleitet, erweiterbar, veränderbar – wie Erinnerung selbst. Es schafft einen Ort der Vermittlung und Anerkennung individueller Geschichten und historischer Ereignisse, die im erinnerungspolitischen Diskurs oft zu wenig Aufmerksamkeit erhalten. Das modulare Raumsystem wurde von Architekt Jan Bodenstein konzipiert und von Produktdesigner Yair Kira gestaltet.